Byrknesøy - Gestern und Heute
Willkommen in Byrknes. Wir hoffen, dass diese Information Ihren Besuch bereichern wird. Küstenkultur – das ist eine Schlüsselwort wenn man über Byrknesöy spricht. Diese Insel finden Sie weit im Westen, in Gulen, West Norwegen, ungefähr 1,5 – 2 Stunden mit dem Auto von Bergen entfernt (nordwärts)
Hier können Sie malerische Buchten an unzähligen kleinen Inseln, die den traditionellen Fischereihafen Byrknes umgeben, sehen. Hier können Sie auch Schuppen für Boote sehen, Schuppen, die gebaut wurden, als das Meer die grösste Einnahme für die meisten der Einwohner war.
Heute können Sie noch grosse Dorsche ausser Byrknesöy angeln.
Byrknesöy hat ungefähr 400 Einwohner. Die Insel ist durch Fähre mit dem Festland verbunden. Heute ist die Lachszucht der wichtigste Wirtschaftzweig der Insel. Die meisten der Lachse werden nach Europa und Japan exportiert. Jedes Jahr werden ungefähr 5.000 Tonnen Lachs in Byrknes produziert.
In alten Zeiten haben die Leute hier von Fischerei und Landwirtschaft gelebt. Sie mussten die Ressourcen, die sich im Meer und auf dem Land befanden, ausnützen um zu überleben. In den kleinen, offenen Booten mit Rudern und Segeln fuhren sie zur See um Hering, Dorsch, Lachs, Hellbutt, Krabben, Hummer, u.s.w. zu fangen. Sie ernteten Tang und Algen, die als Dünger benutzt wurden. Torf und Heidekraut wurden von den Inseln ausserhalb Byrknes und von den Weiden geholt, und zum Feuerern benutzt. Die Arbeit zu Hause und auf dem Hof wurde meistens von den Frauen gemacht, weil die Manner mit der Fischerei beschäftig waren.
Die Landschaft
Die Landschaft hier ist etwas nackt und bloss, nur mit Heidekraut bewachsen. Der Grund dafür ist dass die Heide und Weiden früher verbrannt wurden, um bessere Weiden für die Kühe und Schafe zu bekommen Heute gibt es nicht so viel Rinder auf den Weiden, und der Wald bekommt die Möglichkeit, sich wieder zu entwickeln.
Tiere und Vögel
In diesem Gebiet gibt es ein reiches Tierleben. Man kann sowohl Hirsche als auch Füchse sehen. lm Gebirge haben Seeadler ihre Neste. Viele Arten von Seevögeln gibt es hier auch.
Wirtschaftlicher Aufschwung
In den letzten 20 Jahren sind grosse Veränderungen in Byrknes geschehen. lm Jahre 1980 wurde die Fähre zum Festland etabliert. Die Reisezeit nach Bergen wurde damit halbiert. Nach einer Periode mit Stagnation und Abwandern wegen schlechter Zeiten der Fischerei und Mangel an Arbeitsplätzen, hat Byrknes, dank des Lachses, die letzten Jahre einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Viele junge Leute haben sich hier niedergelassen.
Grosse Erlebnisse in Meer und in den Schären
In diesem Gebiet haben die Byrkneser zu allen Zeiten ihre Einnahmen bekommen. Die meisten der Familien haben heute ihre eigene Boote, und sie fahren in diesem Gebiet zu fischen und sich erholen. Das Gebiet besteht aus Hundert von kleinen Inseln und Holmen. Viele schmale Sunde und Kanälen geben diesem Gebiet ein charakteristisches Gepräge mit geschützten Buchten, wo man sein Boot ankern kann. Weiter nach Westen ist die Nordsee. Bei guter Sicht kann man von hier aus das Licht von den Ölplatformen sehen. Ausserdem gibt es hier reiche Fischpätze. Beeindruckend ist es im Herbst und Winter, wenn die Kräfte des Sturmes losgekommen sind.
Schiff-bruch
Viele Schiffe haben hier havariert und am Boden des Meeres gibt es viele Schiffswracke. Im Jahre 1979 hat das Schiff "Austri“ hier havariert. Viele Leute aus Byrknes fuhren, unter Lebensgefahr, in den Sturm hinaus, um die Mannschaft zu retten. Für diesen Einsatz hat die Rederei Byrknes eine Kirchenglocke für die Kapelle geschenkt.
Der neue Hafen
In Negardsvik können Sie die Mole von 1989 sehen. Man kann hier charakteristische Schütten sehen, und die Aussicht zum Meer und den Schären ist schön. Das Ferienhaus Fivelstova befindet sich hier.
Gjest Baardsen
Sic haben wahrscheinlich noch nicht von Gjest Baardsen gehört. Er ist - oder war - ganz einfach ein Dieb. Man kann ihn mit Robin Hood vergleichen. Er hat von den Reichen gestohlen, und den Armen gegeben. Er hat das ganze Land "durchgestohlen“. Er wurde oft ins Gefängnis gesetzt, aber ebenso oft ist er geflüchtet. lm Jahre 1822 hatte der Polizist Gjest Baardsen hier in einem kleinen Haus in. Barvågen ins Gefangnis gesetzt. Viele Frauen aus Byrknesöy sind diesem Tag zu den Inseln ausser Byrknes gefahren, um Torf zum Heizen zu finden. Die erwachsenen Männer waren zur See, um die Netze einzuholen Plötzlich brauch ein gewaltiger Sturm los, und die Frauen verachten nicht die Boote zurück nach Byrknes zu rudern. Im Gefängnis sass Gjest Baardsen und er bot sich an, die Frauen zu retten. Er wurde herausgelassen, und zusammen mit einigen lokalen Greisen und Jungen ruderte er durch den Sturm und brachte die Frauen in Sicherheit. Danach liess er sich wieder ins Gefängnis setzen. Eine andere Geschichte ist, dass er ein paar Tage später noch einmal aus dem Gefängnis geflüchtet ist. Das Haus, von dem er geflüchtet ist, ist heute ein Museum.
Storhaugen
Neben dem Altersheim liegt „Storhaugen“. Hier gibt es eine gute Aussicht iiber Byrknes und das Gebiet. Während des Krieges war dieser “Gipfel“ in Besitz der Deutschen. Die Deutschen hatten hier Wache, und sie konnten von hier aus die Schiffsfahrt überwachen. Sie hatten auch Fernsprechanschluss mit anderen Ausschauposten die Küste entlang. Nach dem Kriege nahm die Norwegische Seeverteidigung die Hütte in Gebrauch. Heute ist sie in Privatbesitz.
Keramik
Sylvi Teigen und Ole Moan machen die Keramik in Byrknesöy. Hier wohnen und arbeiten sie. Sic möchten sehr gern Besuch haben. lhre Arbeiten sind von der Küstenkultur inspiriert.
Nesevågen
In Süd-Byrknes liegt Nesevågen mit Mole und dem alten Dampfschiffskai. Hier war einmal eine Krabbenfabrik. An der anderen Seite der Bucht, können Sie den Lachsveredlungsbetrieb sehen. Zu diesem Betrieb kommen Schiffe mit lebenden Lachsen von den Zuchtanlagen in der Nähe. Hier werden die Lachse gewaschen und in Kasten mit Eis gepäckt, um dann an demselben Abend zum Kontinent transportiert zu werden. Sonst können Sie hier Beispiele der charakteristischen Bauart der norwegischen Westküste sehen.
Börholmen
Nördlich von Svanholmen können Sie einen Holm mit alten Häusern sehen. Das ist Börholmen. Um ungefähr 1650 wurde hier Handelstätigkeit betrieben. Hier gab es einen guten Hafen und Schiffe unterwegs mit Fisch von Nordnorwegen nach Bergen, luden auch Fisch in Börholmen aus. Hier wurden die Fische in Tonnen gelegt und dann wieder nach Bergen transportiert. Von 1837 bis 1885 war es auch ein Gasthaus in Börholmen. Jetzt wohnen es nur fünf Personen in Börholmen.
Die Schule (Skulen)
Byrknes Schule hat ungefähr 90 Schüler von 6 zu 16 Jahre alt. In der Nähe von der Schule ist der Kindergarten und der Sportplatz.
"Dugnad“
Die Bürknesen haben in Gemeinschaft mehrere wichtige Bauwerke für das Dorf gebaut. Dieser „Gemeinschaftgeist“ ist in Byrknes eine Ressourse, die uns mehrere Güter gegeben hat. Den Sportsplatz, die Kapelle, das Altersheim und das Versamlungshaus hat man auf diese Weise bekommen. Man nennt diese Arbeit “dugnad“ in Norwegisch.
Aktivitäten
Gulen Fiskarbondemuseum ("Fischer-Bauer-Museum“) Das ganze Gebiet ist ein Museum, und die Museumsgegenstände sind in einem Schuppen in Barvågen ausgestelt. Das Museum ist aus dem 19. Jhd. mit historischen Gegenständen und Schriften. Führungen: Fragen Sie den Gastwirt in SvanholmbuaWanderungen Wir bieten mehrere Wanderpfade an, von leichten Spatzierwegen in der Nähe von Svanholmbua, bis zu mehr anspruchsvollen Gipfeltouren, z.B. nach „Veten“ (200 meter hoch), wovon man eine fantastische Panoramaaussicht über die Küste, den Schärengarten und das Meer hat. Man kann z. B. bei gutem Wetter die Ölplatform ,,Troll“, sehen.
Tauchen
Dieses Gebiet ist prachtvoll für Sporttaucher. Kompressor? Fragen Sie den Gastgeber in Svanholmbua.
Badeplätze
In den Schären gibt es viele fantastische Badeplätze mit Sandstränden. Man kan auch im Wasser baden in der Nähe von Svanholmbua. Auch bei Svanholmbua kann man baden.
Fischfestival
Am letzten Sonnabend im Juni arrangiert man in Byrknes jedes Jahr eine Fischfestival. Letztes Jahr war der grösste Fisch ein 9,2 Kilo Dorsch.
Essen
In "Byrknes Landhandel" können Sie Lebensmittel kaufen. Es gibt auch dort ein Restaurant und ein Pub.